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Eine nachhaltige Workation mit PIABO

“Arbeiten, wo andere Urlaub machen” – zu schön um wahr zu sein?  Umfragen zeigen, dass sich neun von zehn Arbeitnehmer:innen genau das wünschen. Bei PIABO PR, der Kommunikationsagentur für die Digitalwirtschaft mit Hauptsitz in Berlin, wurde aus dem Wunsch Realität: Vier Wochen lang verbrachten insgesamt 30  Kolleg:innen eine Workation in der italienischen Hauptstadt Rom.

Vorbereitung

Angefangen hat alles in einer gemütlichen Runde nach Feierabend im November 2021. Hier kamen drei Kolleginnen auf die Idee, die eher tristen und kurzen Wintertage an einem sonnigeren Ort als Deutschland zu verbringen. Was zunächst nur ein loser Gedanke war, traf im Unternehmen einen Nerv. Größere Reisen waren pandemiebedingt in den letzten beiden Jahren schwierig und auch den Austausch im Team haben viele trotz virtueller Kaffeepausen vermisst. Eine Workation versprach nicht nur gutes Wetter, sondern auch intensiven Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Die Geschäftsführung war von der Idee schnell begeistert; schließlich kann ohnehin jede:r Mitarbeiter:in bei  PIABO bis zu drei Monate pro Jahr remote arbeiten.

Nach dem internen Startschuss konnte die konkrete Planung beginnen. Zunächst einmal fragte das Workation-Team die Kolleg:innen, wer alles Interesse an einer Workation habe. Dann ging es darum, für alle, eine passende Location zu finden. Allzu weit sollte die Reise aus mehreren Gründen nicht gehen: Damit alle Beteiligten weiterhin ihre wöchentlichen Termine wahrnehmen konnten, sollte der Zeitunterschied zu Deutschland höchstens eine Stunde betragen. Da sich PIABO als nachhaltige Agentur versteht und auf klimafreundliche Dienstreisen wert legt, sollte die Unterkunft  per Zug erreichbar sein. Und nicht zuletzt mussten gewisse Anforderungen für ein produktives Arbeiten gegeben sein: Schnelles Internet und ausreichend ausreichend Platz für alle Kolleg:innen. Das umbrische Landhaus Casale del Gallo, ein Anwesen rund 20 Kilometer südlich vom Stadtzentrum Rom, vereinigte schließlich alle Aspekte.

Anreise und Ankunft

Nachdem die Planung abgeschlossen war, begann die Workation mit einem ersten Abenteuer. Da Nachhaltigkeit an erster Stelle stand, absolvierten die meisten Kolleg:innen die Anreise aus Berlin oder von den Hub-Standorten in Deutschland per Zug. Daher stand ab München eine Fahrt mit dem Liegewagen bzw. Schlafwagen über Nacht auf dem Programm. Nachdem in den vergangenen Jahren Fliegen immer mehr zur Norm geworden ist, stellt dieses slow traveling eine zeitgemäße Art des Reisens dar, die den Urlaub um eine Erfahrung reicher macht.

So gelangten schließlich alle Kolleg:innen gut an der Casale del Gallo an — und waren erst einmal überwältigt. Das Anwesen bot neben zwei Häusern und einem weitläufigen Garten eine fantastische Aussicht auf die umbrischen Weinberge, was zusammen mit dem Pool entspannte Abende versprach. Bevor es jedoch soweit war, mussten die profanen Angelegenheiten geregelt werden: Wer bekommt welches Zimmer, wann geht wer einkaufen und wie läuft das eigentlich mit dem gemeinsamen Kochen? Diese Fragen konnten rasch geklärt werden, sodass einer erfolgreichen Workation nichts mehr im Weg stand.

Vier Wochen in Italien

Workation bedeutet eben keinen Urlaub, sondern normale Arbeit wie auch zu Hause. Die Sonne und die malerische Landschaft förderte die Motivation aller. E-Mails versenden, Texte schreiben, Strategien aufsetzen oder Besprechungen führen ist am Tisch in Rom und am Pool genauso gut möglich wie am Schreibtisch zu Hause oder im Büro. Einige Kolleg:in hatten das Vergnügen, dem Gegenüber im Call zu erklären, dass es sich beim Zoom-Hintergrund um einen realen Olivenhain handelte und kein Foto. Neben der grandiosen Umgebung waren aber auch die Räumlichkeiten selbst zum produktiven Arbeiten ausgelegt. Dank starkem WLan konnte zudem jede:r entscheiden, ob man fokussiert im eigenen Zimmer oder in den vielen Gemeinschaftsräumen zusammen mit den anderen  arbeiten wollte.

Neben der Arbeit kam aber auch der gemeinsame Austausch nicht zu kurz. “Die Workation war eine super Gelegenheit, die Kolleg:innen auch mal abseits der alltäglichen Arbeit kennenzulernen und das Teamgefüge damit zu stärken”, erzählt Unit Director Fabian Zeitler. Schließlich setzten sich die Workation-Gruppen aus ganz unterschiedlichen Positionen und Units zusammen. So konnten sich viele Kolleg:innen, die keine gemeinsamen Projekte hatten, erstmals persönlich kennenlernen. Auch Kolleg:innen aus der HR-Abteilung und der Buchhaltung waren mit dabei, so dass hier ein reger Austausch entstand zu Themen, die man im Alltag selten besprechen kann.

In der Freizeit standen auch viele Gemeinschaftsunternehmungen auf dem Plan. Kochsessions nach Feierabend und gemeinsame Abendessen waren Standard und sorgten für ein starkes Gemeinschaftsgefühl sowie der ein oder anderen neuen Rezeptidee. Am freien Wochenende ging es dann auf nach Rom, hinein in Kultur, Geschichte, Kunst – und jede Menge hervorragender Restaurants und vorzüglicher Espresso-Bars.

Insgesamt war die Workation bei PIABO ein voller Erfolg und “die perfekte Kombination aus Arbeit und Freizeit”, freut sich Ann-Kathrin Marggraf, eine der Initiatorinnen des Projektes. “Das Konzept, wie wir es uns vorgestellt haben, geht auf. Wir haben unseren Horizont mit Blick auf den Horizont erweitern können.”

Warum Workation?

Auch wenn der bisherige Reisebericht eigentlich als Argument ausreicht, gibt es weitere handfeste Gründe, warum Unternehmen auf Workation setzen sollten. Die entstandenen Bindungen reichen weit über die vier Wochen der Workation hinaus und sind dauerhafter Bestandteil des beruflichen Zusammenlebens geworden. “Auch im Arbeitsalltag hat die Workation das Team nicht nur weiter zusammengeschweißt, sondern auch nachdrücklich zu besseren Ergebnissen in der ganzen Agentur geführt”, berichtet Andreas Krönke, Executive Unit Director. “Wir haben einen richtigen Motivations- und Kreativitätsschub wahrgenommen. Kein Brainstorming, keine Weihnachtsfeier hat so langfristig messbare Ergebnisse erzielt”.

Workation, aber nachhaltig

Fünf Tipps, wie eine umweltfreundliche Workation gelingen kann

PIABO PR ist eine klimafreundliche Agentur, die sich stets über ihre Auswirkung auf die Umwelt bewusst ist und diese so weit wie möglich reduzieren möchte. Daher war es PIABO ein besonderes Anliegen, die Workation so nachhaltig wie möglich durchzuführen. Hier sind fünf Tipps, die zeigen, dass Workation und Klimafreundlichkeit kein Widerspruch ist.

Der Ort sollte möglichst klimafreundlich erreichbar sein – also entweder per Zug, oder Bus.
Auch vor Ort gilt: regionale Lebensmittel, möglichst unverpackt, zum Kochen nutzen und auf einen angemessenen Fleischkonsum achten – Am besten vegetarisch oder vegan einkaufen.
Darauf achten, dass kein zusätzlicher Müll produziert wird und die Mülltrennung vor Ort beachten. In manchen Ländern ist das Prinzip des Plastikflaschen-Recyclings, wie es in Deutschland praktiziert wird, noch nicht bekannt. Daher vor allem darauf achten, dass Wasser in Glasflaschen gekauft wird oder gleich schauen, ob das Leitungswasser trinkbar ist. Das ist immer die beste Option.
Vor Ort die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ein Fahrrad leihen oder mal die Wanderstiefel einpacken und mehr zu Fuß gehen. Etwas, das in der Stadt schon fast “verlernt” wird.
Wenn der Süden als Workation ausgesucht wird, dann vermeiden, sich in klimatisierte Räume zu setzen. Klimaanlagen heizen die Welt auf und das sollte nicht das Ziel sein. Daher schauen, dass die Räume aufgrund ihrer Bausubstanz schon kühlend sind und sich lieber unter einen Baum setzen zum Arbeiten.
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