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Holidu auf Workation – Ein Erfahrungsbericht (#3)

Ein stetig wachsender Trend, der insbesondere durch die Corona-Pandemie verstärkt wurde, ist das Arbeiten in Verbindung mit Urlaub – die sogenannte „Workation”. Die Möglichkeit, den Arbeitsplatz an den Strand, in die Berge oder an einen anderen Ort außerhalb der eigenen vier Wände zu verlegen, wollte auch Holidu, eine Suchmaschine für Ferienhäuser und Ferienwohnungen, seinen Mitarbeitern bieten. Da der Großteil der Mitarbeiter während der Corona-Krise bereits von zu Hause arbeitete, fiel der Übergang, das Arbeiten aus dem Ausland zu ermöglichen, deutlich leichter. Zudem stieg auch seitens der Mitarbeiter die Nachfrage nach einem flexibleren Arbeitsmodell. Bei Holidu arbeitet ein sehr internationales Team – 400 Mitarbeiter aus mehr als 40 Nationen. Die Zeit wollten viele nutzen, um beispielsweise mehr Zeit mit Familienangehörigen im Heimatland zu verbringen.

Um sich auf das neue Modell vorzubereiten, klärt Holidu im Vorfeld der Entwicklung eines solchen Workation-Mitarbeiterprogramms steuer- und arbeitsrechtliche Aspekte, um bei Anfragen über eine entsprechende Entscheidungsgrundlage zu verfügen. Ziel war es, eine passende Richtlinie für alle Mitarbeiter zu finden. Aktuell gelten hinsichtlich des Arbeitsortes flexible Regelungen für die Arbeitnehmer. Jedoch sind ein bis zwei Präsenztage pro Woche im Büro einzuhalten, die jeder Mitarbeiter achtmal im Jahr verpassen darf. Wer sich diese acht Tage anspart, hat die Möglichkeit, zwei Monate am Stück aus der Ferne zu arbeiten. Wie viele Tage im Ausland gearbeitet werden darf, ist über eine Zusatzvereinbarung arbeitsvertragsrechtlich fixiert. Mitarbeiter können sich zudem an die Personalabteilung wenden, wenn sie Fragen zu einer geplanten Workation haben, und werden individuell beraten.

Cora Graßhoff, Head of HR bei Holidu rät Arbeitgebern: “Unternehmen werden durch den wachsenden Trend vor neue Herausforderungen gestellt, die für die HR-Verantwortlichen einen nicht unerheblichen Zeitaufwand mit sich bringen. Um Mitarbeitern und Unternehmen schnell Klarheit zu verschaffen, was möglich und erlaubt ist, sollten weitestgehend standardisierte Prozesse aufgesetzt und Richtlinien festgelegt werden.” Mitarbeiter können von einer Workation für ihren Job profitieren, wenn sie etwa Kollegen in ausländischen Niederlassungen kennenlernen oder eine Sprache erlernen und Fachwissen erwerben. Nicht zuletzt ist es auch eine große Chance für Arbeitgeber im sogenannten War of Talent mitzuhalten. „Es ist ein Benefit, den wir den Mitarbeitern bieten können. Zu uns kommen viele junge Mitarbeiter, die daran Interesse haben und so kann man sich zu anderen Unternehmen absetzen“, sagt Graßhoff. Aktuelle Studien zeigen, dass Mitarbeiter sich eine Auszeit vom heimischen Büro wünschen und ihren Arbeitsplatz mit Sonne, Strand oder Naturerlebnissen verbinden möchten.

Bisher nutzen bereits zahlreiche Holidu-Angestellte diese Möglichkeit, um näher bei ihren Familien zu sein. Aber es gab auch fachübergreifende Teams aus Mitarbeitenden von bis zu zehn Personen, die sich gemeinsam ein Haus an der Algarve und auf den Kanaren gebucht haben, um von dort für zwei Wochen zu arbeiten. Da Holidu mittlerweile über zahlreiche lokale Niederlassungen verfügt, können die Büros vor Ort von allen Mitarbeitern genutzt werden.
Die Möglichkeit, flexibel aus dem Ausland zu arbeiten, wird von den Mitarbeitern sehr positiv aufgenommen. Auch seitens der HR-Abteilung wird dieser Benefit gezielt in Stellenanzeigen eingesetzt, um sich positiv von Wettbewerbern abzuheben. Die Rückmeldung der Bewerber dazu ist ebenfalls positiv.

Auch aus Kundensicht verzeichnet Holidu den Trend zu Workation: Immer mehr Reisende suchen auf der Website von Holidu nach Ferienunterkünften für einen längeren Aufenthalt.
In In einer Studie hat Holidu zudem untersucht, welche Städte in Europa sich am besten für eine Workation eignen.

Cora Graßhoff ist Head of HR bei der Ferienhaus-Suchmaschine Holidu. In ihrer Funktion hat sie mit ihrem Team seit Corona über 200 Workation-Anträge bearbeitet.  Und sie ist dabei selbst auf den Geschmack gekommen: erst alleine in Norwegen, dann mit Kollegen in Südtirol. Dabei hat sie es besonders genossen, nach dem Arbeitstag Ausflüge in die Natur zu unternehmen.

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Bisher in dieser Serie veröffentlicht:

Teil 1: 5 Erfolgsgeschichten: Diese Unternehmen sind im Kampf um begehrte Talente ihrer Zeit weit voraus: Storyclash

Teil 2: Ein Workation-Erfahrungsbericht: orgavision – ein Unternehmen setzt auf Workation

Teil 3. Holidu auf Workation – Ein Erfahrungsbericht

Teil 4. Workation mit ready2order: Ein Erfahrungsbericht (#4)

Teil 5. Bis zu drei Monate Workation im Jahr

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