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5 Mythen rund um die Workation: Was ist dran an gängigen Vorurteilen?

Dort arbeiten, wo andere Menschen Urlaub machen, den Laptop zuklappen und in der Mittagspause in den Pool springen, den Feierabend mit einem kühlen Cocktail am Strand einläuten… Es gibt viele Mythen und Wunschvorstellungen, die sich rund um das Arbeitsmodell Workation ranken – höchste Zeit, sie einmal genauer zu beleuchten und herauszufinden, was dran ist an den gängigen Vorurteilen.

Mythos #1 „Man arbeitet doch da gar nicht richtig.“

Vor allem Arbeitgeber, die einer Workation eher skeptisch gegenüber stehen, haben schnell das Bild der faulenzenden Angestellten vor Augen, die es sich zwar reichlich gut gehen lassen, dabei aber erfolgreich ihre beruflichen Pflichten vergessen.

Natürlich sind „schwarze Schafe“ nicht ausgeschlossen. Doch hört man sich in Unternehmen um, in denen Workations bereits etabliert sind, wird schnell klar: Der Mix aus Urlaub und Arbeit ist nicht nur extrem produktiv, sondern auch effizient und kreativ. Oder anders formuliert: Auf einer Workation wird oft das gleiche Arbeitspensum wie im klassischen Büro in einem viel kürzeren Zeitraum geschafft – immerhin wollen die Angestellten noch genügend Zeit für ihre Freizeitgestaltung haben.

Mythos #2 „Mein Chef würde das sowieso nie erlauben.“

Fakt ist: Einen Anspruch auf Workation gibt es nicht im deutschen Arbeitsrecht. Arbeitgeber können einen entsprechenden Wunsch ihrer Mitarbeiter also durchaus ablehnen. Hieraus zu schlussfolgern, dass es sich gar nicht erst lohnt, den Chef um ein Gespräch zu bitten, wäre jedoch fatal.

Fakt ist nämlich auch: Immer mehr Arbeitgeber sind dem Thema Workation gegenüber durchaus aufgeschlossen und begreifen, welche Chancen und Potentiale sich hinter diesem Arbeitsmodell verbergen. Spätestens seit der Corona-Krise und dem damit verbundenen Home Office-Boom ist deutschen Unternehmen klargeworden: Wir können unseren Mitarbeitern trauen – auch wenn sie nicht vor Ort im Büro arbeiten.

Mythos #3 „Arbeitnehmer dürfen frei entscheiden, wo die Workation stattfindet.“

Eine Workation auf Mauritius? In Barcelona? Oder doch lieber auf den Kanarischen Inseln? Bei der Wahl des Ortes für die geplante Workation gibt es zweifellos viele Möglichkeiten. Doch zu denken, dass Arbeitnehmer hier völlig frei entscheiden können, ist leider ein Mythos.

Wenn es um den Arbeitsort geht, hat der Arbeitgeber in der Regel das letzte Wort – es sei denn, die freie Wahl durch den Arbeitnehmer ist ausdrücklich im Arbeitsvertrag festgehalten. Das bedeutet, dass der Chef im Normalfall immer auch sein Veto einlegen kann. In der Praxis kommt dies jedoch nur selten vor.

Mythos #4: „Eine Workation ist etwas für JEDEN!“

Die Zeiten, in denen Workations vor allem im Dunstkreis der digitalen Nomaden verbreitet waren, sind allmählich vorbei. Immer mehr Unternehmen erkennen die Potentiale dieses Remote-Arbeitsmodells und bieten ihren Mitarbeitern entsprechende Möglichkeiten an. Es ist jedoch zu vorschnell geurteilt, zu behaupten, dass absolut jeder von einer Workation profitiert.

  1. Nicht jeder Job kann remote, also von unterwegs aus ausgeübt werden: Es gibt unzählige Jobs, die die Präsenz an einem bestimmten Ort verlangen – sei es beispielsweise in der Industrie, im Handel oder im Gesundheits- und Pflegewesen.
  2. Nicht jeder ist der „Typ“ für eine Workation: Ja, es stimmt – ohne Disziplin, Fokus und Liebe für den eigenen Job wird die Workation schnell zum Reinfall; zumindest aus Sicht des Arbeitgebers.
  3. Nicht jeder kann oder will eine Workation machen: Familiäre Verpflichtungen, psychische oder physische Erkrankungen, Introvertiertheit… die Liste der Gründe, die gegen eine Workation sprechen, ist lang und darf nicht ignoriert werden.

Mythos #5 „Workation ist nur ein Trend!“

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wenn sich etwas Neues, Unbekanntes in unser Leben schiebt, begegnen wir dem mit Skepsis und tun es gern mit Sätzen wie „Ach, das hat‘s früher auch nicht gebraucht.“ oder „Das ist doch eh nur ein Trend und morgen schon wieder Schnee von gestern!“ ab. Ganz ähnlich verhält es sich auch beim Thema Workation.

Was hierbei jedoch immer wieder außer Acht gelassen wird: Unsere Welt befindet sich im stetigen Wandel – es ist also schlichtweg unausweichlich, dass sich Bereiche wie unser Arbeitsalltag verändern und anfängliche Trends irgendwann einmal zur Normalität werden.

Nicht zuletzt durch die Corona-Krise ist klar geworden: Das klassische Büro ist (ähnlich wie der 9 to 5-Job) ein Auslaufmodell und macht immer mehr Platz für Alternativen wie die Workation.

Wer sich davon überzeugen möchte, welche Mythen rund um die Workation wahr sind und welche nicht, sollte es am besten selbst ausprobieren. Unsere Workation-Checkliste ist ein nützliches Hilfsmittel für die Vorbereitung.

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