Bei einer intensiven Tagung oder einem Offsite soll sich das Team auf die gemeinsame Arbeit konzentrieren können. Sind Frühstück, Mittag- und Abendessen organisiert, entfällt ein großer Teil der täglichen Planung.
Vollpension schafft einen klaren Rahmen: arbeiten, gemeinsam essen und den Tag verbringen, ohne zwischendurch Verpflegung organisieren zu müssen.
Was genau enthalten ist, unterscheidet sich allerdings von Location zu Location.
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Üblicherweise umfasst Vollpension Frühstück, Mittag- und Abendessen. Ob Getränke, Kaffee, Snacks oder Kaffeepausen eingeschlossen sind, sollte separat geprüft werden.
Gerade bei Unternehmensveranstaltungen ist diese Unterscheidung wichtig. Ein Team, das von 9 bis 17 Uhr Workshops durchführt, benötigt häufig zusätzlich Wasser im Meetingraum, Kaffee am Vormittag und eine Pause am Nachmittag.
Vollpension ist deshalb nicht automatisch dasselbe wie eine Tagungspauschale.
Nicht nur fragen, ob Vollpension angeboten wird, sondern welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.
Je dichter das gemeinsame Programm, desto attraktiver wird eine vollständig organisierte Verpflegung.
Bei einem zweitägigen Strategie-Offsite mit mehreren Workshops kann es störend sein, mittags Restaurants zu suchen oder für den Abend Transporte zu organisieren. Befinden sich Arbeitsräume, Zimmer und Mahlzeiten an einem Ort, bleibt mehr Zeit für das eigentliche Offsite und für gemeinsame Gespräche.
Auch bei abgelegenen Locations in den Bergen oder auf dem Land kann Vollpension sinnvoll sein. Wenn Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten weit entfernt sind, verhindert die Verpflegung im Haus zusätzliche Wege.
Bei einer längeren Workation kann dagegen Halbpension die flexiblere Alternative sein, wenn das Team tagsüber unterschiedliche Arbeits- und Pausenzeiten hat.
Für 15 Personen funktioniert Verpflegung anders als für 70.
Bei größeren Teams ist nicht nur entscheidend, ob genügend Essen angeboten werden kann. Die gesamte Gruppe sollte innerhalb der vorgesehenen Zeit versorgt werden können.
Wenn eine Mittagspause 60 Minuten dauert, aber 70 Personen nacheinander an einem kleinen Buffet warten müssen, gerät die Agenda schnell ins Rutschen.
Deshalb sollten bei größeren Gruppen Restaurantkapazität, Buffet- oder Servicekonzept und Pausenzeiten gemeinsam betrachtet werden.
Gutes Catering bedeutet bei Teams nicht nur gutes Essen, sondern auch einen Ablauf, der zur Agenda passt.
Bei Offsites und Team-Workations ist das Essen häufig mehr als reine Versorgung.
Am Tisch entstehen Gespräche zwischen Personen, die während der Arbeit wenig miteinander zu tun haben. Nach einem Workshop kann ein gemeinsames Abendessen den Übergang vom offiziellen Programm zur informellen gemeinsamen Zeit schaffen.
Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Essbereich selbst: Kann das gesamte Team gemeinsam sitzen? Gibt es einen eigenen Bereich? Teilt sich die Gruppe das Restaurant mit anderen Gästen?
Bei einer Exklusivlocation kann ein eigener Speisebereich den Charakter des Aufenthalts zusätzlich unterstützen.
Für Tagungen ist eine weitgehend organisierte Verpflegung häufig besonders sinnvoll. Pausen und Mahlzeiten lassen sich direkt in die Agenda integrieren. Je nach Veranstaltung kann eine Tagungspauschale jedoch passender sein als klassische Vollpension.
Bei Offsites bietet Vollpension ebenfalls Vorteile, wenn das Programm konzentriert ist und möglichst wenig Zeit für organisatorische Fragen verloren gehen soll.
Bei einer Workation hängt es stärker vom gewünschten Alltag ab. Arbeitet das Team zu unterschiedlichen Zeiten, kann ein festes Mittagessen unpraktisch sein. Bei gemeinsamen Arbeitszeiten und einer abgelegenen Location kann Vollpension dagegen sehr angenehm sein.
Die richtige Verpflegung ergibt sich deshalb aus dem Tagesablauf und nicht allein aus der Dauer des Aufenthalts.
Bei größeren Gruppen gehören vegetarische und vegane Ernährung sowie Allergien und Unverträglichkeiten selbstverständlich zur Planung.
Wichtig ist weniger, dass eine Location grundsätzlich „Sonderwünsche berücksichtigt“, sondern ob sie die konkreten Anforderungen der Gruppe zuverlässig umsetzen kann.
Idealerweise werden Ernährungsbedürfnisse gesammelt und rechtzeitig an die Location weitergegeben. So müssen einzelne Teilnehmende nicht bei jeder Mahlzeit erneut nach einer passenden Alternative suchen.
Ein Unternehmen plant zwei gemeinsame Tage mit einer Übernachtung. Vormittags und nachmittags finden Workshops statt, dazwischen soll das Team möglichst wenig organisatorischen Aufwand haben.
Gesucht wird daher beispielsweise:
45 Personen, eine Übernachtung, Frühstück, gemeinsames Mittag- und Abendessen, Wasser und Kaffee während der Tagung sowie zwei Kaffeepausen. Vegetarische, vegane und benötigte allergenarme Optionen müssen möglich sein.
Diese Beschreibung ist aussagekräftiger als lediglich:
„Wir möchten Vollpension.“
Denn damit kann die Location genau kalkulieren, welche Verpflegung tatsächlich benötigt wird.
In der Regel Frühstück, Mittag- und Abendessen. Getränke, Kaffee, Snacks und Kaffeepausen sind nicht zwangsläufig enthalten und sollten im Angebot geprüft werden.
Nein. Eine Tagungspauschale kann beispielsweise Tagungsraum, Technik, Getränke und Kaffeepausen enthalten. Welche Leistungen dazugehören, hängt vom jeweiligen Angebot ab.
Besonders für Teams mit einem dichten gemeinsamen Programm oder bei Locations, bei denen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten nicht unkompliziert erreichbar sind.
Das hängt vom Arbeitsrhythmus ab. Bei gemeinsamen Arbeitszeiten kann sie sehr komfortabel sein. Bei stark unterschiedlichen Tagesabläufen kann Halbpension mehr Flexibilität bieten.
Viele Locations können vegetarische, vegane oder allergenangepasste Mahlzeiten anbieten. Die konkreten Anforderungen sollten möglichst früh abgestimmt werden.
Vor allem, ob Restaurant, Service und Pausenlogistik die gesamte Gruppe innerhalb der geplanten Zeit versorgen können.
Vollpension ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie Organisation aus dem Aufenthalt herausnimmt.
Dafür sollte nicht nur die Zahl der Mahlzeiten stimmen. Essenszeiten, Kaffeepausen, Getränke, Gruppengröße und besondere Ernährungsbedürfnisse müssen ebenfalls zum Programm passen.
Teamgröße → Tagesablauf → Mahlzeiten → Pausen → Getränke → Ernährungsbedürfnisse → Location
So wird die Verpflegung nicht zu einem zusätzlichen Programmpunkt, sondern unterstützt den Ablauf des gesamten Aufenthalts.
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