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Aufenthaltsdauer bei Workations und Offsites: Wie lange reisen Teams?

Wie lange dauern Workations, Offsites und Team-Retreats? Und verändert sich mit der Reisedauer auch, wohin Teams reisen und welche Art von Unterkunft sie suchen?

Wir haben dafür Hunderte anonymisierte Unternehmensanfragen bei Workation.de ausgewertet. Die typische Teamreise dauert drei Nächte. Gleichzeitig zeigt sich: Für etwa jedes vierte Team geht die gemeinsame Reise deutlich darüber hinaus. Rund ein Viertel der angefragten Aufenthalte dauert fünf Nächte oder länger – also ungefähr eine Arbeitswoche oder mehr.

Gerade bei diesen längeren Aufenthalten verändert sich das Reiseprofil deutlich. Spanien und Portugal gewinnen als Reiseziele an Bedeutung, Selbstversorgung wird häufiger gewünscht und ein klassischer Meetingraum deutlich seltener.

Dahinter könnte mehr stecken als nur eine längere Reisedauer: Kleinere Teams, längere Aufenthalte, Ferienhäuser oder Wohnungen, Selbstversorgung und weiter entfernte Reiseziele scheinen häufiger zusammenzukommen.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die typische Aufenthaltsdauer liegt bei 3 Nächten.

Etwa jede vierte Anfrage betrifft einen Aufenthalt von fünf Nächten oder länger – ungefähr eine Arbeitswoche oder mehr.

Bei 1–2 Nächten nennen 86 % Deutschland als mögliches Reiseziel. Bei 5–7 Nächten sind es nur noch 34 %.

Spanien oder Portugal entwickeln sich in die andere Richtung: Ihr Anteil steigt von 5 % bei 1–2 Nächten auf 53 % bei 5–7 Nächten.

Gleichzeitig sinkt der Wunsch nach einem Meetingraum von 74 auf 29 %, während Selbstversorgung von 23 auf 44 % steigt.

Die Aufenthaltsdauer hängt damit offenbar nicht nur damit zusammen, wie lange ein Team unterwegs ist. Mit ihr verändert sich häufig der gesamte Charakter der Reise.


Für etwa jedes vierte Team dauert die Workation rund eine Woche oder länger

Die meisten Unternehmensreisen konzentrieren sich auf wenige Tage. Der Median der Aufenthaltsdauer liegt bei drei Nächten, der Durchschnitt bei gut vier Nächten. Besonders häufig werden Aufenthalte von genau zwei Nächten angefragt.

Gleichzeitig gibt es einen relevanten Anteil längerer Reisen:

AufenthaltsdauerAnteil
1–2 Nächte41 %
3–4 Nächte34 %
5–7 Nächte17 %
mehr als 7 Nächte7 %

Zusammengenommen entfallen damit rund 24 % der Anfragen auf Aufenthalte von fünf Nächten oder mehr.

Anders formuliert: Für ungefähr jedes vierte Team ist die gemeinsame Reise kein kurzes Zwei- oder Drei-Tages-Offsite, sondern nähert sich einer vollständigen Arbeitswoche oder geht darüber hinaus.

So verteilen sich die Aufenthaltsdauern

Jeder Punkt entspricht einer anonymisierten Unternehmensanfrage mit auswertbarem Reisezeitraum. Gezeigt wird die jeweilige Aufenthaltsdauer in Nächten.

Die Verteilung zeigt dabei zwei Dinge gleichzeitig: eine starke Konzentration auf wenige Nächte und einen deutlich sichtbaren Ausläufer längerer Aufenthalte.

Gerade dieser zweite Teil ist für Workations interessant. Denn bei längeren Reisen verändert sich nicht nur die Aufenthaltsdauer.


Mit der Aufenthaltsdauer verändert sich das Reiseziel

Besonders deutlich zeigt sich das beim gewünschten Reiseziel.

Bei ein bis zwei Nächten nennen 86 % der Anfragen Deutschland als mögliche Destination. Spanien oder Portugal spielen mit 5 % dagegen nur eine geringe Rolle.

Mit zunehmender Aufenthaltsdauer verschiebt sich dieses Verhältnis deutlich.

AufenthaltsdauerDeutschlandSpanien oder Portugal
1–2 Nächte86 %5 %
3–4 Nächte59 %31 %
5–7 Nächte34 %53 %
mehr als 7 Nächte50 %50 %

Mehrfachnennungen von Reisezielen waren möglich. Spanien und Portugal wurden gemeinsam ausgewertet.

Bei fünf bis sieben Nächten dreht sich das Verhältnis

Bei kurzen Aufenthalten ist Deutschland klar dominant. Schon bei drei bis vier Nächten wird der Unterschied deutlich kleiner.

Bei fünf bis sieben Nächten kehrt sich das Verhältnis schließlich um: Deutschland wird in 34 % der Anfragen genannt, Spanien oder Portugal dagegen in 53 %.

Bei Aufenthalten von mehr als sieben Nächten liegen beide wieder bei jeweils 50 %. Der Zusammenhang verläuft also nicht einfach linear nach dem Prinzip „je länger, desto weiter weg“.

Der deutlichste Wechsel findet vielmehr bei Aufenthalten von ungefähr einer Arbeitswoche statt.


Für längere Aufenthalte lohnt sich auch eine längere Anreise eher

Eine mögliche Erklärung liegt im Verhältnis von Reisezeit und Aufenthaltsdauer.

Für ein zweitägiges Offsite fällt eine längere Anreise stark ins Gewicht. Flug, Fahrt zum Flughafen, Wartezeiten und Transfer vor Ort stehen dann nur ein oder zwei vollständigen Tagen mit dem Team gegenüber. Ein gut erreichbares Ziel innerhalb Deutschlands kann wesentlich praktischer sein.

Bei fünf, sechs oder sieben Nächten sieht das Verhältnis anders aus. Der zusätzliche Reiseaufwand verteilt sich auf eine wesentlich längere gemeinsame Zeit vor Ort. Dadurch können auch Spanien oder Portugal für Teams attraktiver werden.

Die Daten belegen nicht, dass dies die Ursache des beobachteten Zusammenhangs ist. Sie zeigen aber noch etwas anderes: Genau mit dieser längeren Aufenthaltsdauer verändert sich auch die Art der gesuchten Unterkunft.


Bei längeren Aufenthalten verändert sich die Unterkunft

Kurze Aufenthalte werden deutlich häufiger mit klassischer Tagungsinfrastruktur geplant. Je länger Teams bleiben, desto stärker verschieben sich die Anforderungen.

AufenthaltsdauerMeetingraumVollpensionSelbstversorgung
1–2 Nächte74 %38 %23 %
3–4 Nächte54 %30 %22 %
5–7 Nächte29 %21 %44 %
mehr als 7 Nächte29 %7 %46 %

Bei ein bis zwei Nächten wünschen 74 % einen Meetingraum. Bei fünf bis sieben Nächten sind es nur noch 29 %.

Bei der Selbstversorgung passiert nahezu das Gegenteil. Ihr Anteil steigt von 23 auf 44 % und erreicht bei Aufenthalten von mehr als sieben Nächten 46 %.

Auch Vollpension verliert mit zunehmender Aufenthaltsdauer an Bedeutung.

Das spricht dafür, dass wir nicht einfach dieselbe Teamreise in unterschiedlicher Länge sehen. Mit der Aufenthaltsdauer verändert sich offenbar häufig auch das Konzept der Unterkunft.


Ein kleineres Team braucht nicht zwingend einen klassischen Meetingraum

Der starke Rückgang bei den Meetingräumen ist besonders interessant. Er muss keineswegs bedeuten, dass bei längeren Aufenthalten weniger gemeinsam gearbeitet wird.

Eine mögliche Erklärung ist die Größe der Teams und die Art der Unterkunft.

Sechs, acht oder zwölf Personen benötigen für ein Meeting nicht zwangsläufig einen separaten Konferenzraum. Ein großer Esstisch, eine Wohnküche oder ein geräumiger Gemeinschaftsbereich können für Abstimmungen, Workshops und gemeinsame Arbeitsphasen ausreichen.

Das erweitert die Auswahl möglicher Unterkünfte erheblich. Ein Ferienhaus, eine Finca oder eine größere Ferienwohnung kann gleichzeitig Unterkunft, Arbeitsplatz und gemeinsamer Treffpunkt sein.

Und gerade bei südlichen Reisezielen kommt ein weiterer Faktor hinzu: Arbeiten und Meetings können bei passendem Wetter auch draußen stattfinden.

Eine große Terrasse, ein Innenhof, der Garten oder ein überdachter Außenbereich können zumindest einen Teil der gemeinsamen Arbeitszeit aufnehmen. Teams benötigen dann möglicherweise gar keinen Raum, der ausdrücklich als „Meetingraum“ ausgewiesen ist.

Der geringere Anteil angefragter Meetingräume bedeutet deshalb nicht automatisch weniger gemeinsame Arbeit. Die benötigte Arbeitsfläche kann bei kleineren Teams schlicht durch andere Bereiche der Unterkunft ersetzt werden.


Ferienhaus und Selbstversorgung passen zur längeren Workation

Auch der starke Anstieg der Selbstversorgung passt zu diesem Bild.

Ein kleineres Team kann für eine knappe Woche gemeinsam ein Ferienhaus, eine Finca oder eine größere Ferienwohnung beziehen. Küche, Essbereich und Gemeinschaftsräume sind bereits Teil der Unterkunft.

Das Team kann gemeinsam frühstücken, zwischendurch arbeiten, selbst kochen oder einzelne Mahlzeiten auswärts einplanen. Die Unterkunft wird stärker zum gemeinsamen Lebensraum.

Für zwei Tage mit einer größeren Gruppe ist diese Form der Organisation häufig weniger praktisch. Hier bieten ein Hotel oder eine professionelle Tagungslocation klare Vorteile: einzelne Zimmer, feste Essenszeiten, Meetingraum, Technik und organisierte Abläufe.

Damit könnten hinter den beobachteten Zahlen zwei unterschiedliche Reiseprofile stehen:

Längere Workation:
kleineres Team → Ferienhaus, Finca oder Ferienwohnung → Selbstversorgung → flexible Arbeitsbereiche → längere Aufenthaltsdauer → auch weiter entfernte Reiseziele

Kurzes Offsite:
größeres Team → Hotel oder Tagungslocation → separater Meetingraum → organisierte Verpflegung → kurze Aufenthaltsdauer → gute Erreichbarkeit

Das sind keine festen Kategorien. Die Daten zeigen jedoch mehrere Zusammenhänge, die gleichzeitig in diese Richtung weisen.


Der größte Wechsel findet zwischen vier und fünf Nächten statt

Besonders deutlich wird das im direkten Vergleich von drei bis vier Nächten mit fünf bis sieben Nächten.

Merkmal3–4 Nächte5–7 Nächte
Deutschland59 %34 %
Spanien oder Portugal31 %53 %
Meetingraum54 %29 %
Selbstversorgung22 %44 %
Vollpension30 %21 %

Hier verändern sich mehrere Merkmale gleichzeitig.

Der Anteil Deutschlands fällt um 25 Prozentpunkte. Spanien oder Portugal gewinnen 22 Prozentpunkte hinzu. Der Wunsch nach einem Meetingraum sinkt ebenfalls um 25 Prozentpunkte. Gleichzeitig verdoppelt sich der Anteil der Selbstversorgung.

Ab ungefähr fünf Nächten wird die Teamreise also nicht einfach nur länger – ihr gesamtes Profil verändert sich.

Genau diese Kombination ist eine der interessantesten Erkenntnisse der Analyse.


Ab wann wird aus einem Offsite eher eine Workation?

Eine feste Grenze zwischen Offsite, Retreat und Workation gibt es nicht. In den Anfragedaten lassen sich dennoch unterschiedliche Profile erkennen.

1–2 Nächte: das kompakte Offsite

Deutschland dominiert deutlich. Meetingräume werden besonders häufig verlangt und organisierte Verpflegung spielt eine größere Rolle.

Die Unterkunft bietet vor allem den professionellen Rahmen für Meetings, Workshops und gemeinsame Aktivitäten. Gute Erreichbarkeit ist bei der kurzen verfügbaren Zeit besonders wertvoll.

3–4 Nächte: die Übergangszone

Deutschland bleibt das häufigere Reiseziel, Spanien und Portugal gewinnen jedoch deutlich hinzu.

Auch die Anforderungen an die Unterkunft beginnen sich zu verändern. Der klassische Meetingraum verliert an Bedeutung, während neben dem Arbeitsprogramm mehr Zeit für gemeinsames Essen, Freizeit und Aktivitäten bleibt.

5–7 Nächte: die Workation-Logik

Hier zeigt sich der stärkste Wechsel.

Spanien und Portugal werden häufiger genannt als Deutschland. Selbstversorgung verdoppelt sich gegenüber der vorherigen Aufenthaltsgruppe nahezu. Ein separater Meetingraum wird dagegen deutlich seltener verlangt.

Das bedeutet nicht, dass weniger gearbeitet wird. Die Arbeit kann sich anders organisieren: am großen Tisch in der Küche, im Wohnbereich, in verschiedenen Bereichen des Hauses oder – bei geeigneter Ausstattung und gutem Wetter – auf Terrasse und Außenflächen.

Die Unterkunft ist nicht mehr nur der Ort, an dem ein Meeting stattfindet. Sie wird für mehrere Tage Arbeitsplatz, Wohnort und gemeinsamer Lebensmittelpunkt des Teams.

Mehr als 7 Nächte: Wohnen wird noch wichtiger

Bei den längsten Aufenthalten bleibt Selbstversorgung besonders relevant, während Vollpension nur noch selten angefragt wird.

Bei den Reisezielen liegen Deutschland sowie Spanien oder Portugal in dieser Gruppe gleichauf. Da deutlich weniger Anfragen auf sehr lange Aufenthalte entfallen, sollten die Prozentwerte hier allerdings vorsichtiger interpretiert werden.


Die Teamgröße könnte ein Teil der Erklärung sein

Die Aufenthaltsdauer steht vermutlich nicht für sich allein. Auch die Teamgröße beeinflusst, welche Unterkunft und welche Arbeitsweise praktikabel sind.

Die stärkste Konzentration der Anfragen liegt bei kleineren bis mittelgroßen Teams und Aufenthalten von wenigen Nächten. Gleichzeitig zeigt die Verteilung, dass längere Aufenthalte vor allem außerhalb der sehr großen Gruppen vorkommen.

Das ist für die Unterkunft entscheidend.

Acht Personen können gemeinsam an einem großen Küchentisch arbeiten. 60 Personen nicht.

Ein Ferienhaus kann für ein kleineres Team gleichzeitig Schlafzimmer, Küche, Arbeitsplatz und Treffpunkt bieten. Bei 60 oder 80 Personen müssen dieselben Funktionen professioneller organisiert werden: ausreichend Zimmer, große Meetingflächen, Technik, Verpflegung und passende Gemeinschaftsbereiche.

Damit könnte die Teamgröße ein Bindeglied zwischen mehreren beobachteten Effekten sein: kleinere Gruppe, wohnlichere Unterkunft, flexiblere Arbeitsflächen, Selbstversorgung, längerer Aufenthalt und größere mögliche Reisedistanz.

Die Daten beweisen diesen kausalen Zusammenhang nicht. Sie zeigen aber, dass diese Merkmale nicht unabhängig voneinander betrachtet werden sollten.


Was bedeutet die Aufenthaltsdauer für die Unterkunftssuche?

Für die Auswahl einer Teamlocation ergibt sich daraus eine wichtige Konsequenz: Eine gute Unterkunft für ein zweitägiges Offsite ist nicht automatisch eine gute Unterkunft für eine einwöchige Workation.

Bei ein bis zwei Nächten stehen häufig Erreichbarkeit, Meetinginfrastruktur und organisierte Verpflegung im Vordergrund. Ein Tagungshotel oder eine professionell ausgestattete Offsite-Location kann dafür ideal sein.

Bei drei bis vier Nächten werden die Anforderungen vielfältiger. Gemeinschaftsbereiche, Freizeitmöglichkeiten und die Aufenthaltsqualität bekommen neben der eigentlichen Arbeitsinfrastruktur mehr Gewicht.

Bei fünf bis sieben Nächten wird die Unterkunft stärker zum gemeinsamen Lebens- und Arbeitsort. Eine gut ausgestattete Küche, ein großer Esstisch, gemütliche Wohnbereiche, Rückzugsmöglichkeiten, Terrasse und Außenflächen können dann wichtiger sein als ein klassischer Konferenzraum.

Gleichzeitig erweitert sich offenbar der geografische Suchradius. Wenn ein Team fast eine Woche gemeinsam verbringt, fällt eine längere Anreise weniger stark ins Gewicht als bei einem zweitägigen Treffen.

Nicht nur die Zahl der Personen entscheidet deshalb darüber, welche Unterkunft passt. Auch die Aufenthaltsdauer verändert die Anforderungen grundlegend.


Fazit: Rund jedes vierte Team plant eine längere Workation

Die typische angefragte Teamreise dauert drei Nächte. Gleichzeitig ist die längere Workation keineswegs ein Randphänomen: Rund jede vierte Anfrage mit auswertbarer Aufenthaltsdauer betrifft fünf Nächte oder mehr – also ungefähr eine Arbeitswoche oder länger.

Und gerade bei diesen Reisen verändert sich das Bild.

Spanien und Portugal gewinnen deutlich als Reiseziele hinzu. Selbstversorgung wird häufiger gewünscht. Klassische Meetingräume und Vollpension verlieren an Bedeutung.

Eine mögliche Erklärung liegt im Zusammenspiel von Teamgröße, Unterkunftsart und Reisedistanz.

Kleinere Teams können gemeinsam in einem Ferienhaus, einer Finca oder einer Ferienwohnung wohnen. Für Meetings reicht möglicherweise der große Küchentisch oder Wohnbereich; bei geeignetem Wetter können auch Terrasse oder Außenflächen zum Arbeitsort werden. Selbstversorgung lässt sich bei kleineren Gruppen leichter organisieren – und bei einer knappen Woche lohnt sich auch eine längere Anreise eher.

Größere Teams und kurze Aufenthalte folgen dagegen häufiger der Logik eines klassischen Offsites: gute Erreichbarkeit, Hotelzimmer, Meetingraum und organisierte Verpflegung.

Die Aufenthaltsdauer ist damit wahrscheinlich nicht die alleinige Ursache dieser Unterschiede. Sie ist vielmehr ein guter Indikator dafür, welche Art von Teamreise geplant wird.

Vom zweitägigen Offsite bis zur einwöchigen Workation verändert sich nicht nur, wie lange ein Team bleibt.

Es verändert sich auch, wohin es reist, wie es wohnt und wie es gemeinsam arbeitet.


Methodik

Die Analyse basiert auf Hunderten anonymisierten Unternehmensanfragen bei Workation.de.

Für die Untersuchung wurden nur Anfragen mit einem plausiblen und auswertbaren Reisezeitraum berücksichtigt. Offensichtliche Dubletten und fehlerhafte Datumsangaben wurden ausgeschlossen.

Die Aufenthalte wurden für die vergleichenden Analysen in 1–2 Nächte, 3–4 Nächte, 5–7 Nächte und mehr als 7 Nächte eingeteilt.

Bei den Reisezielen waren Mehrfachnennungen möglich. Spanien und Portugal wurden für die gemeinsame Betrachtung zusammengefasst. Eine Anfrage, in der beide Länder genannt wurden, wurde für diese gemeinsame Kategorie nur einmal gezählt. Deutschland und Spanien/Portugal konnten gleichzeitig als mögliche Ziele ausgewählt werden. Die Prozentwerte müssen sich deshalb nicht zu 100 % addieren.

Die Angaben zu Meetingräumen, Vollpension und Selbstversorgung beziehen sich auf die bei der Anfrage genannten Wünsche und Anforderungen.

Die mögliche Nutzung von Küchen, Wohnbereichen, Terrassen oder anderen Flächen als Arbeits- und Meetingbereiche wurde nicht gesondert erhoben. Ebenso wurde nicht unmittelbar erfasst, ob eine längere Anreise aufgrund einer längeren Aufenthaltsdauer gewählt wurde. Diese Punkte sind Interpretationen der beobachteten Zusammenhänge, keine unmittelbar gemessenen Ergebnisse.

Die Analyse beschreibt zudem die Nachfrage zum Zeitpunkt der Anfrage und nicht die später tatsächlich gebuchte oder durchgeführte Reise. Zusammenhänge zwischen Aufenthaltsdauer, Teamgröße, Reiseziel und Unterkunftsanforderungen sind daher nicht automatisch als Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu verstehen.