Eine Tagung zu planen bedeutet, viele einzelne Anforderungen so zusammenzubringen, dass am Veranstaltungstag alles ineinandergreift.
Und welche Location kann diesen Ablauf tatsächlich abbilden?
Eine gute Tagungsplanung übersetzt das geplante Programm in konkrete Anforderungen an Räume, Technik, Verpflegung, Übernachtung und Logistik.
Deshalb sollte die Suche nach einem Tagungshotel nicht der erste Schritt sein.
Die sinnvollere Reihenfolge lautet:
Ziel → Teilnehmende → Programm → Raumkonzept → Technik → Verpflegung → Übernachtung → Anreise → Location
Bevor Räume angefragt werden, sollte klar sein, warum die Tagung stattfindet.
Zum Beispiel: Mitarbeitende informieren, Führungskräfte zusammenbringen, Wissen vermitteln, Ergebnisse präsentieren, eine Veränderung begleiten, mehrere Bereiche miteinander vernetzen, Workshops durchführen oder Entscheidungen vorbereiten.
Das Ziel beeinflusst das gesamte Veranstaltungsformat.
Eine Führungskräftetagung mit intensiven Diskussionen braucht andere Räume als eine Vertriebstagung mit 120 Personen und vielen Präsentationen.
Für die Locationsuche gehört die Teilnehmerzahl zu den wichtigsten Angaben.
Dabei sollte zwischen verschiedenen Zahlen unterschieden werden:
80 Teilnehmende bedeuten nicht automatisch 80 Übernachtungsgäste und 80 Personen bei jedem Programmpunkt.
Je genauer diese Zahlen bekannt sind, desto präziser können Angebote eingeholt werden.
Eine der ersten organisatorischen Entscheidungen betrifft die Übernachtung.
Eine Tagesveranstaltung kann sinnvoll sein, wenn:
Sobald übernachtet wird, reicht die Angabe der Teilnehmerzahl nicht mehr.
Benötigt werden beispielsweise: 45 Einzelzimmer, 3 Doppelzimmer und 6 Personen ohne Übernachtung.
Gerade bei geschäftlichen Veranstaltungen sollte Einzelbelegung früh geprüft werden.
50 Betten sind nicht automatisch 50 Einzelzimmer.
Eine Unterkunft kann 50 Personen beherbergen und trotzdem nur 30 separate Zimmer besitzen.
Bei einer mehrtägigen Tagung sollte der Ablauf nicht erst mit dem ersten Vortrag beginnen.
Auch die Anreise gehört zur Planung.
Fragt:
Eine Veranstaltung, die um 09:00 Uhr beginnt, kann für Teilnehmende mit dreistündiger Anreise eine zusätzliche Vorübernachtung erforderlich machen.
Bevor eine Location gesucht wird, braucht es noch keinen minutengenauen Ablauf.
Aber die Grundstruktur sollte stehen.
Zum Beispiel:
Aus dieser einfachen Struktur lässt sich bereits ein wesentlicher Teil des Raumbedarfs ableiten.
Das ist einer der wichtigsten Schritte der Tagungsplanung.
Nicht:
„Wir brauchen einen Tagungsraum für 60 Personen.“
Sondern:
„Wir benötigen ein Plenum für 60 Personen und am Nachmittag vier Räume für jeweils etwa 15 Personen.“
Denn die Teilnehmerzahl allein sagt wenig darüber aus, welche Location geeignet ist.
Ein Hotel kann einen hervorragenden Saal für 100 Personen besitzen und trotzdem ungeeignet sein, wenn anschließend sechs Gruppen parallel arbeiten sollen.
Im Plenum kommen alle Teilnehmenden zusammen.
Dort können beispielsweise stattfinden: Begrüßung, Präsentationen, Keynotes, Diskussionen, Podien, Ergebnisvorstellungen und Abschluss.
Für die Locationsuche sollte möglichst bekannt sein:
Wie viele Personen sitzen im Raum?
Die Bestuhlung beeinflusst den Platzbedarf erheblich.
Viele Personen können auf vergleichsweise kompakter Fläche sitzen.
Gut geeignet für: Vorträge, Präsentationen, Keynotes und größere Plenumsveranstaltungen.
Weniger geeignet für längere aktive Arbeitsphasen.
Die Teilnehmenden sitzen an Tischen mit Blick nach vorne.
Geeignet, wenn: Notizen, Laptops, Unterlagen oder längere Arbeitsphasen
Teil der Veranstaltung sind.
Interessant für kleinere Gruppen mit viel Diskussion.
Alle sitzen gemeinsam an einem großen Tisch.
Geeignet für:
kleinere Führungskräftetagungen, Diskussionen und Entscheidungsrunden.
Sinnvoll, wenn bereits während des Plenums regelmäßig in kleineren Gruppen gearbeitet werden soll.
Die maximale Raumkapazität eines Hotels ist ohne Angabe der Bestuhlungsform nur begrenzt aussagekräftig.
Breakouts sind einer der Punkte, an denen die Locationsuche häufig schwieriger wird.
Beispiel:
Eine Tagung hat 80 Teilnehmende.
Am Nachmittag sollen acht Gruppen mit jeweils zehn Personen parallel arbeiten.
Dann werden nicht nur benötigt:
1 × Plenum für 80
sondern zusätzlich:
8 × geeignete Arbeitsbereiche für jeweils etwa 10 Personen.
Diese Räume sollten zur geplanten Arbeit passen.
Ein Sofa in der Hotellobby ist nicht automatisch ein Breakout-Raum.
Locations mit Breakout-Räumen →
Nicht jede Gruppenarbeit braucht einen vollständig geschlossenen Seminarraum.
Für kurze Aufgaben können möglicherweise funktionieren:
Lounge-Bereiche, Nebenräume, Terrassen, Bibliotheken, kleine Besprechungsbereiche oder ausreichend weit voneinander entfernte Gruppen im selben großen Raum.
Bei:
vertraulichen Gesprächen, längeren Workshops, lauten Diskussionen, Videozuschaltungen
oder parallelen Präsentationen sind separate Räume dagegen wesentlich wichtiger.
Auf dem Papier sieht eine Agenda manchmal einfach aus:
Je größer die Veranstaltung, desto mehr Zeit brauchen solche Übergänge.
Deshalb sollte das Raumkonzept auch kurze Wege berücksichtigen.
Nicht jede Tagung braucht aufwendige Veranstaltungstechnik.
Aber die notwendigen Komponenten sollten vor der Buchung bekannt sein.
Möglicherweise benötigt ihr:
Bei größeren Veranstaltungen sollte außerdem geklärt werden:
Bei zwölf Personen braucht es normalerweise kein Mikrofon.
Bei 80 oder 150 Personen sieht das anders aus.
Je nach Programm können erforderlich sein: Handmikrofone, Headsets, Ansteckmikrofone oder zusätzliche Mikrofone für Publikumsfragen.
Auch die Akustik des Raumes spielt eine Rolle.
Ein optisch beeindruckender Saal kann für eine sprachlastige Veranstaltung ungeeignet sein, wenn der Nachhall zu stark ist.
„Beamer vorhanden“ beantwortet noch nicht alle Fragen.
Relevant können sein:
Bei einer Tagung mit vielen Präsentationen sollte das vorab geprüft werden.
Auch eine Präsenzveranstaltung benötigt häufig stabiles Internet.
Zum Beispiel für:
Je größer die Gruppe, desto weniger hilfreich ist die Aussage:
„WLAN ist vorhanden.“
Entscheidend ist, ob die Infrastruktur zur tatsächlichen Nutzung passt.
Einzelne zugeschaltete Personen verändern die technischen Anforderungen erheblich.
Fragt deshalb früh:
Davon hängen:
Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, Bildschirme, Internet und Moderation ab.
Verpflegung sollte nicht unabhängig vom Programm gebucht werden.
Eine typische Tagung kann beispielsweise benötigen:
Begrüßungskaffee, Kaffeepause am Vormittag, Mittagessen, Nachmittagskaffee, Abendessen und Frühstück.
Dabei ist nicht nur wichtig, was angeboten wird.
Sondern auch:wo, wann und wie lange.
Ein Drei-Gänge-Menü kann angenehm sein.
Bei einer straffen Agenda kann es aber deutlich länger dauern als ein Buffet.
Umgekehrt kann ein Buffet für eine kleine Führungskräftetagung unnötig wirken.
Die Verpflegungsform sollte deshalb zum: Zeitplan, Teilnehmerkreis und Charakter der Veranstaltung passen.
Eine 15-minütige Kaffeepause funktioniert bei 15 Personen anders als bei 150.
Wenn alle gleichzeitig: Kaffee holen, zur Toilette gehen, telefonieren und miteinander sprechen, braucht eine größere Gruppe mehr Zeit.
Auch Anzahl und Position der Kaffeestationen können relevant werden.
Vor der Veranstaltung sollten beispielsweise erfasst werden:
vegetarische Ernährung, vegane Ernährung, Allergien, Unverträglichkeiten und weitere relevante Ernährungsanforderungen.
Die Informationen sollten rechtzeitig an die Location weitergegeben werden.
Tagungshotels bieten häufig Pauschalen an.
Darin können beispielsweise enthalten sein:
Aber die Inhalte unterscheiden sich.
Deshalb sollte nicht nur der Preis der Pauschale verglichen werden.
Prüft:
Vergleichbar werden Angebote erst, wenn die enthaltenen Leistungen vergleichbar sind.
Bei einer Tagung mit Übernachtung stellt sich die Frage:
Was passiert nach dem offiziellen Programm?
Möglichkeiten sind:
Nicht jede Veranstaltung braucht ein organisiertes Abendprogramm.
Gerade nach einem langen Tag kann ein gemeinsames Dinner vollkommen ausreichen.
Für eine Tagung mit vielen Personen kann die Erreichbarkeit entscheidender sein als ein besonders spektakulärer Standort.
Erfasst möglichst früh die Ausgangsorte.
Dann lässt sich prüfen:
„15 Minuten vom Hauptbahnhof“ ist etwas anderes als: „15 Minuten mit dem Auto vom Hauptbahnhof.“
Wenn viele Personen per Bahn reisen, kann der letzte Abschnitt entscheidend sein.
Möglicherweise benötigt ihr:
Bei Veranstaltungen mit vielen Autofahrern sollte geklärt werden:
Ein Hotel mit 120 Zimmern besitzt nicht zwangsläufig 120 verfügbare Parkplätze für eure Veranstaltung.
Bei einer typischen zweitägigen Tagung kommen die Gäste möglicherweise um 10 Uhr an.
Die Hotelzimmer sind aber erst am Nachmittag verfügbar. Dann braucht es eine Lösung für das Gepäck.
Ebenso am Abreisetag: Check-out vielleicht am Vormittag. Tagungsende erst nach dem Mittagessen.
Solche kleinen organisatorischen Fragen beeinflussen den Ablauf stärker, als man bei der ersten Locationsuche vermutet.
Bei größeren Tagungen kann die Location bereits vor dem eigentlichen Veranstaltungsbeginn benötigt werden.
Zum Beispiel für:
Dann muss geprüft werden, wann der Raum am Vortag verfügbar ist und welche zusätzlichen Kosten entstehen.
Bei 15 Personen ist eine Registrierung kaum notwendig.
Bei 150 möglicherweise schon.
Dann braucht ihr eventuell:
und jemanden, der die Gäste begrüßt.
Auch dafür muss die Location geeignete Flächen besitzen.
Bei mehreren parallelen Räumen sollten Teilnehmende schnell verstehen:
Bei größeren Locations können: Beschilderung, Raumpläne und Informationen in der Veranstaltungs-App oder Teilnehmermail helfen.
Je nach Teilnehmerkreis sollte geklärt werden:
Auch geplante Aktivitäten sollten einbezogen werden.
Bei einem klassischen Tagungshotel finden häufig mehrere Veranstaltungen gleichzeitig statt.
Das ist grundsätzlich kein Problem.
Aber es lohnt sich zu fragen:
Für kleinere und mittlere Gruppen kann eine exklusiv genutzte Unterkunft interessant sein.
Besonders wenn: vertrauliche Themen besprochen werden, das Team unter sich bleiben möchte, flexible Raumgestaltung wichtig ist, der gemeinsame Abend Teil der Veranstaltung ist oder eine klassische Tagungshotelatmosphäre bewusst vermieden werden soll.
Locations zur Exklusivnutzung →
Ein professionelles Tagungshotel kann besonders sinnvoll sein bei:
Hotel und besondere Location sind deshalb keine Qualitätsstufen.
Sie lösen unterschiedliche Anforderungen.
Tagungshotel oder Exklusivlocation? →
Drei Angebote können auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Preise haben.
Deshalb sollte für jedes Angebot dieselbe Kostenstruktur betrachtet werden:
Erst dann entsteht ein realistischer Vergleich.
Je größer die Veranstaltung, desto wichtiger werden:
Gerade wenn die Tagung viele Monate im Voraus gebucht wird, kann Flexibilität einen erheblichen Wert haben.
Bei größeren Veranstaltungen sollte deshalb geklärt werden:
Das gehört bereits in den Angebotsvergleich.
Auf Unternehmensseite sollte eine Person die organisatorische Gesamtverantwortung haben.
Auf Locationseite ebenfalls.
Vor der Veranstaltung sollte klar sein:
Vor größeren Veranstaltungen lohnt sich ein gemeinsamer finaler Ablauf.
Zum Beispiel:
Damit werden unterschiedliche Annahmen sichtbar, bevor sie am Veranstaltungstag zum Problem werden.
Besonders relevant bei:
Aber auch technisch:
| Teilnehmerzahl | Worauf besonders achten? |
|---|---|
| bis 20 | passender Hauptraum, Atmosphäre, Einzelzimmer |
| 20–40 | Bestuhlung, erste Breakouts, gemeinsames Essen |
| 40–70 | Raumlogistik, Technik, mehrere Arbeitsgruppen |
| 70–100 | Plenum + Breakouts, Mikrofone, Cateringlogistik |
| 100+ | Veranstaltungstechnik, Registrierung, Beschilderung, größere Raumlogistik |
Locations für 10–20 Personen →
Locations für 20–40 Personen →
Locations für 40–70 Personen →
Locations für 70–100 Personen →
Locations für 100+ Personen →
Statt einer Anfrage wie:
„Wir suchen ein Hotel für eine Tagung mit 60 Personen.“
sollte die Anfrage möglichst so aussehen:
Teilnehmende: 60
Übernachtung: 54 Einzelzimmer
Dauer: 2 Tage / 1 Nacht
Anreise: überwiegend Bahn aus mehreren deutschen Städten
Tag 1: Plenum für alle, anschließend sechs Arbeitsgruppen
Tag 2: Plenum und drei parallele Sessions
Bestuhlung Plenum: parlamentarisch
Breakouts: 6 am ersten Tag, 3 am zweiten
Technik: Präsentationsfläche, Ton, zwei Funkmikrofone
Verpflegung: Mittagessen an beiden Tagen, zwei Kaffeepausen, gemeinsames Abendessen, Frühstück
Abend: kein zusätzliches Programm
Sonstiges: Gepäckaufbewahrung am An- und Abreisetag
Mit diesen Informationen lässt sich wesentlich schneller beurteilen, ob eine Location tatsächlich passt.
| Bereich | Zu klären |
|---|---|
| Ziel | Warum findet die Tagung statt? |
| Teilnehmende | Wie viele Personen kommen tatsächlich? |
| Übernachtung | Wie viele Einzel- und Doppelzimmer? |
| Termin | Anreise, Beginn, Ende, Abreise |
| Agenda | Welche Programmpunkte finden statt? |
| Plenum | Größe, Bestuhlung, Bühne |
| Breakouts | Wie viele gleichzeitig? |
| Technik | Bildschirm, Ton, Mikrofone, Video |
| Hybrid | Wer wird zugeschaltet? |
| Internet | Welche Nutzung ist vorgesehen? |
| Catering | Pausen, Mittagessen, Abendessen |
| Abend | Dinner, Teamevent oder freie Zeit? |
| Anreise | Bahn, Auto, Flug, Shuttle |
| Parken | Anzahl, Kosten, Ladepunkte |
| Barrierefreiheit | Räume, Zimmer, Wege |
| Aufbau | Wann werden Räume benötigt? |
| Ansprechpartner | Wer koordiniert vor Ort? |
| Kosten | Sind alle Leistungen berücksichtigt? |
| Storno | Welche Fristen und Reduzierungen gelten? |
| Plan B | Welche Alternativen gibt es bei Problemen? |
Der große Saal passt, aber die notwendigen Breakouts fehlen.
„80 Personen“ sagt noch nichts über Bestuhlung, Workshops und Übernachtungen aus.
Die Unterkunft hat genügend Kapazität, aber nicht genügend Einzelzimmer.
Am Ende arbeiten Gruppen in Lobby und Restaurant.
„Beamer und WLAN“ reichen für eine größere Veranstaltung möglicherweise nicht.
Die Agenda funktioniert auf dem Papier, aber nicht mit 120 Menschen.
Der Veranstaltungsort ist attraktiv, kostet aber einen zusätzlichen halben Reisetag.
Raummiete, Catering und Technik verändern den Gesamtpreis erheblich.
Die vermeintlich günstigste Location kann bei Änderungen teuer werden.
Das hängt insbesondere von Teilnehmerzahl, Terminflexibilität, Region, Zimmerbedarf und Raumkonzept ab. Je größer die Veranstaltung und je spezifischer die Anforderungen an Plenum und Breakouts sind, desto sinnvoller ist eine frühzeitige Suche.
Mindestens hilfreich sind Termin, Teilnehmerzahl, Zimmerbedarf, gewünschte Region, grobe Agenda, Plenumsgröße, Breakout-Bedarf, Bestuhlung, Verpflegung und besondere technische Anforderungen.
Das ergibt sich aus der maximalen Anzahl gleichzeitig arbeitender Gruppen. Wenn sechs Gruppen parallel arbeiten sollen und separate Räume benötigt werden, braucht ihr entsprechend sechs geeignete Bereiche zusätzlich zum Plenum.
Das hängt vom Programm ab. Theaterbestuhlung eignet sich besonders für Präsentationen, parlamentarische Bestuhlung für längere Arbeitsphasen, U-Form und Block für kleinere diskussionsorientierte Gruppen und Gruppentische für interaktive Formate.
Nein. Kleinere und mittlere Tagungen können auch in Landhäusern, Seminarhäusern, Schlössern, Villen oder anderen besonderen Locations stattfinden. Entscheidend ist, ob Räume, Technik, Zimmer, Verpflegung und Logistik zum Programm passen.
Das unterscheidet sich je nach Anbieter. Deshalb sollte genau geprüft werden, ob unter anderem Hauptraum, Standardtechnik, Getränke, Kaffeepausen und Mittagessen enthalten sind und welche Leistungen zusätzlich berechnet werden.
Das hängt von der Teilnehmerstruktur ab. Bei geschäftlichen mehrtägigen Veranstaltungen wird häufig Einzelbelegung gewünscht. Deshalb sollte die Zahl der tatsächlich benötigten separaten Zimmer und nicht lediglich die Bettenkapazität angegeben werden.
Neben ausreichend großem Plenum werden Veranstaltungstechnik, Akustik, Cateringlogistik, Registrierung, Beschilderung, Breakouts, Übergangszeiten und klare Ansprechpartner zunehmend wichtig.
Zumindest grob. Ein gemeinsames Dinner stellt andere Anforderungen als eine externe Aktivität oder ein Abend zur freien Verfügung. Außerdem kann das gewünschte Abendprogramm die Lage der Location beeinflussen.
Neben Preis und Verfügbarkeit insbesondere Raumgrößen und Bestuhlungen, Breakouts, Zimmerzahl, Technik, Catering, Anreise, Nebenkosten, Stornobedingungen und die zeitliche Verfügbarkeit der Räume.
Die effizienteste Tagungsanfrage ist nicht besonders lang.
Sie ist besonders konkret.
Statt:
„Wir suchen eine schöne Tagungslocation für 50 Personen.“
besser:
„50 Personen, 45 Einzelzimmer, zwei Tage, Plenum in parlamentarischer Bestuhlung, am Nachmittag fünf parallele Workshops, Vollverpflegung und gute Bahnanbindung.“
Damit ist innerhalb weniger Sätze klar, was eine Location leisten muss.
Und genau darin unterscheidet sich die Planung einer Tagung auch von der Planung eines typischen Team-Offsites.
Beim Offsite stehen zunächst stärker Ziel, gemeinsames Arbeitsergebnis und Arbeitsweise des Teams im Vordergrund.
Bei der Tagungsplanung wird daraus stärker ein Veranstaltungsprofil aus Teilnehmern, Agenda, Raumkonzept, Technik, Übernachtung, Catering und Logistik.
Ziel → Teilnehmende → Programm → Raumkonzept → Technik → Verpflegung → Übernachtung → Anreise → Location
Tagung →
Tagungskosten →
Tagungs- und Seminarhotels →
Meetingräume →
Breakout-Räume →
Einzelzimmer →Tagungshotel oder Exklusivlocation? →
Schickt uns die wichtigsten Eckdaten: Termin, Teilnehmerzahl, Zimmerbedarf, Ausgangsorte, Plenum, Bestuhlung, Breakouts, Verpflegung und Budget.
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